Gesetzliche Bestimmungen

Gemäß § 33 Infektionsschutzgesetz dürfen Personen, die verlaust sind, Gemeinschaftseinrichtungen nicht betreten, bis nach dem Urteil des behandelnden Arztes oder des Gesundheitsamtes eine Weiterverbreitung der Verlausung durch sie nicht mehr zu befürchten ist. Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne des Infektionsschutzgesetzes sind Einrichtungen, in denen überwiegend Säuglinge, Kinder oder Jugendliche betreut werden, insbesondere Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhorte, Schulen oder sonstige Ausbildungsstätten, Heime, Ferienlager und ähnliche Einrichtungen.

Werden in den genannten Einrichtungen Läuse festgestellt oder besteht ein derartiger Verdacht, so hat gemäß § 33 Abs. 5 IfSG der Leiter das für die Einrichtung zuständige Gesundheitsamt unverzüglich zu benachrichtigen. Für konkrete therapeutische Maßnahmen zur Bekämpfung der Kopfläuse bei Einzelpersonen bietet das IfSG keine Rechtsgrundlage. Um so wichtiger ist es, dass die Gesundheitsämter beim Auftreten von Kopfläusen die Eltern der Schülerinnen und Schüler und die Schulleitung unterstützen, um vor allem durch geeignete Aufklärung und Ratschläge das Verständnis und die Bereitschaft für das Notwendige zu wecken.

Die Umsetzung der oben genannten Vorschrift setzt eine fachkundige, schnelle, konsequente und erfolgreiche Behandlung mit geeigneten Präparaten voraus.

Mehr wissen = besser leben

Testen Sie uns!